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Anhand von Familien-, Zwillings- und Adoptionsuntersuchungen konnte gezeigt werden, dass genetischen Faktoren eine erhebliche Bedeutung bei der Entstehung bipolar affektiver Störungen zukommt, so wird der Anteil genetischer Faktoren an der Erkrankung auf 60-70% geschätzt.

Bei eineiigen Zwillingen (deren DNA im Zellkern sich nahezu 100% gleicht) steigt das Risiko für den zweiten Zwilling, wenn sein Konterpart an einer bipolar affektiven Erkrankung leidet, auf bis zu 70% und auch erstgradig Verwandte eines an einer bipolar affektiven Störung Erkrankten haben mit 5-10% ein immer noch deutlich erhöhtes Risiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mit 0,5-1,5%.

Sicher ist, dass es sich dabei nicht um nach den mendelschen Regeln vererbten Erkrankungen handelt und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bipolar affektive Störungen genetisch komplexe Erkrankungen sind, bei denen verschiedenste Gene und auch epigenetische, psychische und soziale Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Es wurden Bereiche im Genom und einzelne Kandidatengene identifiziert, welche für die Entwicklung der Erkrankung von Bedeutung sein könnten, jedoch, das kann bereits heute gesagt werde, gibt es kein einzelnes Gen, dessen Mutation zum Ausbruch der Erkrankung führt, stets müssen mehrere Faktoren zusammenkommen.

Die wichtige Frage ist also, welche Schutzfaktoren und Risikofaktoren es gibt, um das Risiko eines Menschen mit für bipolar affektive Erkrankungen positiver Familienanamnese zu reduzieren.


Österreichische Gesellschaft für bipolare Erkrankungen