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Die Last bipolar affektiver Erkrankungen, ihre Auswirkungen auf Lebenserwartung und Lebensqualität von Erkrankten und im unmittelbaren Umfeld Betroffenen wurde lange unterschätzt.
So ist die Lebenserwartung bipolar affektiv Erkrankter ist um 9 Jahre verkürzt und bipolar affektiven Erkrankungen stehen an sechster Stelle der körperlichen und psychischen Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. Probleme am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit und Partnerschaftsprobleme, soziale und finanzielle Schwierigkeiten sowie Suchtmittelkonsum sind häufig. Stigmatisierung in allen Lebensbereichen ist ein weiterer Faktor, der zur berichtet geringeren Lebensqualität von Erkrankten beiträgt.

Eine oberflächliche Besserung akuter Beschwerden in einer depressiven oder manischen Phase ist zwar relativ rasch erreichbar, die vollständige funktionelle Wiederherstellung ist jedoch wesentlich schwieriger zu erlangen, zumal man in den letzten Jahren erkannt hat, dass Erkrankte auch in Zeiten, in denen sie in keiner Phase „stecken“ unter verschiedenen typischen Beschwerden und Einschränkungen leiden. Die Erkrankung hat also eine enorme Auswirkung auf die Lebensqualität der Patienten, jede Episode der Krankheit stellt ein stressbehaftetes life-event für alle Familienmitglieder dar und auch wenn die Krankheit stabilisiert wird ist die Furcht vor neuen Rückfällen bei allen direkt und indirekt Betroffenen groß.


Österreichische Gesellschaft für bipolare Erkrankungen