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World Bipolar Day 30. März 2015:

So fühlt es sich an...

Mein geliebtes Bipolar

Nach der Manie ist vor der Manie

Zitat meines Arztes

Mein Lebens-Zeichen

Gedanken zum Thema Heilung

Etwas emotionaler als andere Menschen...

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Mein Leidensweg... in Kurzfassung

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Bei mir gibt’s Zeiten, do bin i nit guat drauf,
alles wird mir zvüll, alles reibt mir auf.
Zu nix hob i dann mehr a Freud
und mog a nit mehr gehen unter die Leut.
Für alles, was i sonst mit links hob gschafft
fehlt mir auf oamol dann die Kraft.
Mir fallt alles irrsinnig schwer
und i kumm a aus dem Bett nit mehr.
Möcht` gar nix mehr sehn und hörn,
mir is dann einfach nur zum rern.
Bin unendlich traurig und nix macht mehr an Sinn,
weil i wieder amol ganz unten bin.
Es is zum Verzweifeln, doch i gib nit auf,
denn i woaß, es geht a wieder bergauf.

Und dann gibt’s Zeiten, do hob i soviel Energie
wie sonst eigentlich nie.
Hob im Kopf zigtausend Sachen
sodaß ich`s gar nit mag damachen.
Dös muaß i no tuan und do muaß i no hin
und merk dann nit mehr, dass i total überdrüber bin.
I mach dann alle Sachen zugleich, doch nix so richtig gscheit
und a zum Schlafen hob dann kua Zeit.
I glaub, i bin in bester Form
und das Tempo is enorm.
Koaner mog dabei mehr mit
doch i fühl mi superfit.
Ja, gar nix is mir dann zu blöd
und i mach Sachen, dö i sonst nia tät.
I leb` dahin in Saus und Braus
doch der Körper holt dös nit lang aus.
Alle Reserven wern bald knapp
und dann geht’s ganz steil bergab.

Zum Glück tuats zwischendurch a ganz normale Zeiten geben,
denn sonst wär nit zum Aushalten dieses wechselhafte Leben.

Erna Schaden, 55


Österreichische Gesellschaft für bipolare Erkrankungen